Experimenteller Aufbau



Clusterionenquelle (CIS)



In der Cluster-Ionen-Quelle (CIS) werden Cluster fester Temperatur nach dem Prinzip der Gasaggregation erzeugt. Durch flüssigen Stickstoff gekühltes Helium wird über einen Ofen geblasen, in dem ein natriumgefüllter Tiegel erhitzt wird. Der aufsteigende Natriumdampf kühlt durch Stöße mit den Heliumatomen ab und kondensiert zu Clustern, die mittels einer Hohlkathoden-Gasentladung (HCD) ionisiert werden.. In der sich anschliessenden Thermalisierungsstufe kann die Temperatur des Clusterensembles wiederum über Stöße mit den Heliumatomen zwischen 20K und 600K eingestellt werden.





Massenspektrometer



Die thermalisierten Clusterionen werden mittels einer gepulsten Spannung in das Massenspektrometer abgezogen und mit etwa 2 kV auf das erste Reflektron (R1) beschleunigt. Danch erfolgt die Selektion der gewünschten Clustergröße. Die nunmehr massenselektierten Clusterionen werden dann von einem Laser beleuchtet, was zur Absorption von Photonen und schließlich zur Fragmentation der Cluster führt. Die Fragmente (Bruchstücke) werden mit dem zweiten Massenspektrometer (R2) nach Größe sortiert und mit einem Detektor nachgewiesen.